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39 €inkl. MwSt.

Arbeitsvertrag (Teilzeit) ohne Tarifbindung

Geeignet für Arbeitnehmer in Teilzeit
Für alle Berufe geeignet
Befristung, Probezeit, Sonderurlaub, Internetnutzung, Überstundenabgeltung uvm. individuell anpassen
Besser als unflexible Muster und Vorlagen
Einen Arbeitsvertrag-Teilzeit braucht man, wenn die regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer ist, als die vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer. Liegt die regelmäßige Arbeitszeit der Beschäftigten in Vollzeit also bei 40 Stunden, spricht man schon ab 39 Stunden von Teilzeit. Davon abgesehen haben Teilzeitarbeitnehmer die gleichen Rechten und Pflichten wie vollbeschäftige Kollegen. Der Arbeitsvertrag unterscheidet sich also nur hinsichtlich der Vereinbarungen zur Arbeitszeit.

Bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen ist eine Vielzahl von rechtlichen Besonderheiten zu beachten (Überstundenabgeltung, Behandlung von übergesetzlichem Urlaub, Nutzung von Kommunikationsmitteln uvm.). Diese werden von einem kostenlosen Muster allerdings selten behandelt. Beugen Sie mit unserer Hilfe unzulässigen Klauseln vor und erstellen hier schnell und einfach einen rechtssicheren Vertrag. Beantworten Sie laienverständliche Fragen und erhalten als Ergebnis Ihren passgenau formulierten Arbeitsvertrag.
Was versteht man unter Teilzeitarbeit?
Teilzeitbeschäftigung bedeutet, dass ein Arbeitnehmer regelmäßig eine kürzere Wochenarbeitszeit hat, als ein vergleichbarer vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer. Um festzustellen, ob eine Teilzeitbeschäftigung vorliegt, ist allein das Verhältnis zu anderen vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern entscheidend. Wenn diese also üblicherweise 40 Stunden pro Woche arbeiten, gilt eine regelmäßige Beschäftigung von 39 Wochenstunden schon als Teilzeitbeschäftigung.
Welche Unterschiede gibt es zum Vollzeitarbeitsvertrag?
Bei einer Teilzeitbeschäftigung wird quantitativ weniger Arbeit geleistet, wodurch auch weniger Gehalt verdient wird. Damit gehen geringere Beträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung einher, wodurch auch niedrigere Ansprüche entstehen. Arbeitsrechtlich werden Teilzeitbeschäftigte jedoch genau wie Vollzeitbeschäftigte behandelt. Es gelten somit dieselben Regelungen für Urlaub, Krankheit, Entgeltfortzahlung und Kündigung.
Welche gesetzlichen Regelungen gibt es?
Die Teilzeitarbeit ist im Gesetz über Teilzeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) geregelt. Das Gesetz verfolgt einerseits das Ziel, Teilzeitarbeit zu fördern und andererseits Diskriminierungen Teilzeitbeschäftigter entgegenzuwirken.
Besteht ein Anspruch auf Teilzeitarbeit?
Ja, ein Arbeitnehmer hat grundsätzlich Anspruch darauf, dass seine Arbeitszeit verringert wird. Vorausgesetzt ist allerdings, dass das Arbeitsverhältnis bereits sechs Monate bestanden hat und regelmäßig mindestens 15 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt sind. Die Verringerung der Arbeitszeit muss spätestens drei Monate vor deren Beginn verlangt werden. Solange dem keine betrieblichen Belange entgegenstehen, muss der Arbeitgeber dem Wunsch sogar stattgeben.
Gibt es ein Schlechterstellungsverbot?
Ein Teilzeitbeschäftigter darf aufgrund seiner Teilzeitbeschäftigung nicht schlechter gestellt werden als ein vergleichbarer Vollzeitbeschäftigter. Lediglich sachliche Gründe könnten die Schlechterstellung rechtfertigen. Ungerechtfertigt wäre z. B., wenn die Vollzeitbeschäftigten Weihnachtsgeld bekämen, die Teilzeitbeschäftigten jedoch von dieser Gratifikation ausgeschlossen wären. Selbstverständlich müsste der Betrag im Verhältnis angepasst werden. Wenn die Vollzeitbeschäftigten mit 40 Wochenarbeitsstunden z. B. 500 Euro bekämen, stünden den Teilzeitbeschäftigten mit 20 Stunden 250 Euro zu. Auch Minijobber wären im Verhältnis ihrer jeweiligen Wochenarbeitsstundenzahl zur Gratifikation berechtigt.
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