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Praktikumsvertrag

Vereinbarung über ein Praktikum
Pflichtpraktikum oder freiwilliges Praktikum
Rechtssichere Formulierungen, viele Zusatzinfos
Besser als unflexible Muster und Vorlagen
Der Praktikumsvertrag regelt das Verhältnis zwischen Praktikumsgeber und Praktikant. Bei einem Praktikum handelt es sich um eine auf gewisse Dauer angelegte Beschäftigung, die der praktischen Ausbildung bzw. der Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten dient. Man unterscheidet dabei zwischen freiwilligen und verpflichtenden Praktika. Ein Pflichtpraktikum ist meistens im Rahmen der Berufsorientierung an der Schule, von schulischen Ausbildungen oder während des Studiums zu absolvieren. Ein freiwilliges Praktikum eignet sich hingegen für jeden, der in einen Beruf mal reinschnuppern will. Doch muss man das Praktikum eigentlich bezahlen? Und wenn ja, welche Bezahlung ist üblich? Gilt der Mindestlohn?

Gerade weil es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis handelt, ist es wichtig, die richtigen vertraglichen Regelungen und Begriffe zu verwenden. Beantworten Sie laienverständliche Fragen und erhalten als Ergebnis Ihren passgenau formulierten Praktikumsvertrag.
Was ist ein Praktikum?
Ein Praktikum ist eine vorübergehende, d. h. befristete, Tätigkeit. Im Vordergrund steht der Ausbildungszweck bzw. die Berufsorientierung. Ein Praktikant ist kein Arbeitnehmer, der eine Arbeitsleistung erbringt.
Welche Arten von Praktika gibt es?
Es gibt zwei Praktikumsarten: Pflichtpraktika und freiwillige Praktika. Pflichtpraktika absolviert man im Rahmen der beruflichen, zumeist akademischen, Ausbildung bzw. während der 9. oder 10. Klasse (sog. Betriebspraktikum). Ein freiwilliges Praktikum basiert auf Eigeninitiative des Praktikanten, d. h. es ist nicht in der entsprechenden Studienordnung vorgeschrieben.
Was ist ein Pflichtpraktikum?
Ein Pflichtpraktikum ist ein Praktikum, das in die Ausbildung integriert ist. Wie der Name schon sagt, muss man es absolvieren. Meistens ist es Bestandteil des Studiums, da in der universitären Ausbildung keine Praxiserfahrung gesammelt wird. Über den Zeitpunkt, die Dauer, zulässige Ausbildungsstätten etc. gibt die entsprechende Studien-/Prüfungsordnung Auskunft. Die Ausbildung des Studenten steht also im Vordergrund – er oder sie sollen einen Einblick in die Praxis gewinnen.
Was ist ein freiwilliges Praktikum?
Ein Praktikum ist freiwillig, wenn es nicht vorgeschrieben ist (z. B. in der Studienordnung). Viele entschließen sich zu einem solchen, um Kontakte zu knüpfen oder noch weitere Unternehmen kennenzulernen. Anders als in einem Pflichtpraktikum, muss der Praktikant entlohnt werden. Ob der Mindestlohn einzuhalten ist, ist von mehreren Faktoren abhänging. Eine abschließende Beantwortung ist leider nicht möglich, da sich wohl auch noch einiges ändern wird.
Was sind die Unterschiede zum Arbeitsverhältnis?
Im Gegensatz zu einem Arbeitsverhältnis handelt es sich beim Praktikum um eine zeitlich sehr knapp befristete Tätigkeit (z. B. 4-6 Wochen). Oftmals wird der Praktikant in mehreren Arbeitsstationen betreut, um einen möglichst umfangreichen Einblick in alle möglichen Arbeitsbereiche zu erhalten. Mindestens 50 % der Tätigkeitszeit sollten dabei dem Ziel der Ausbildung dienen. Es handelt sich schließlich gerade nicht um ein Arbeitsverhältnis.
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