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Düsseldorfer Tabelle - was ändert sich für Unterhaltspflichtige?

Zuständig für die Leitlinien zum Unterhalt für Kinder und Ehepartner ist das OLG Düsseldorf. Dieses passt die darin festgelegten einzelnen Sätze regelmäßig an.

Was ist die Düsseldorfer Tabelle?

Die Düsseldorfer Tabelle wurde nach dem Oberlandesgericht Düsseldorf benannt. Sie hat keine Gesetzeskraft, d. h. sie ist nicht bindend. Sie dient eher als eine Richtlinie, welche durch vier Arten von Unterhaltsleitlinien ergänzt wird: den Ehegattenunterhalt, den Kindesunterhalt, den Verwandtenunterhalt und die Mangelfälle. Dabei errechnen sich die Bedarfsbeträge aus der Kindesunterhaltstabelle nach dem Einkommen des Unterhaltspflichtigen und dem Kindesalter.

Die Düsseldorfer Tabelle stammt ursprünglich aus dem Jahre 1962, in welchem die Tabelle anlässlich einer Gerichtsverhandlung von der 13. Zivilkammer des Oberlandesgerichts Düsseldorf erstellt worden ist. Damals hatte eine Mutter wegen zu geringen Unterhalts eine Klage eingereicht. Dies veranlasste die Richter, die erste Fassung der Düsseldorfer Tabelle zu erstellen. Mit der Veröffentlichung der Tabelle in der Deutschen Richterzeitung begann sich diese bundesweit durchzusetzen.

Wenn Sie sich also darüber informieren wollen, wie im Fall einer Scheidung die Unterhaltspflichten ausfallen können, informieren Sie sich am besten direkt auf der Internetpräsenz des OLG Düsseldorf

Mehr zum Thema Scheidung/Trennung finden Sie hier.

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