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Wann liegt eine Scheinselbständigkeit vor?

Von einer Scheinselbstständigkeit spricht man dann, wenn man sich beim Gewerbeamt und/oder Finanzamt als „selbstständig“ ausübend angemeldet hat, obwohl tatsächlich die Voraussetzungen für ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis - also für eine unselbstständige Tätigkeit - vorliegen. Wann genau die Voraussetzungen für ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegen, ist nicht einheitlich zu bestimmen. Es gibt jedoch Kriterien, die für ein Abhängigkeitsverhältnis und damit für eine Scheinselbständigkeit sprechen. Dazu zählen zum Beispiel:

• Der Auftragnehmer führt die Tätigkeit nur für einen Auftraggeber aus
• Der Auftraggeber hat Beschäftigte, die dieselbe Tätigkeit verrichten wie der Selbstständige
• Der Auftragnehmer ist weisungsgebunden und gliedert sich in die Arbeitsorganisation des Auftraggebers ein (z.B. wenn der Auftragnehmer kein eigenes Büro hat, keine eigene Visitenkarte, keinen eigenen PC)

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