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Was ist der Unterschied zum Freiberufler?

Ein Freiberufler ist man dann, wenn man einen der sogenannten freien Berufe ausübt, die im Einkommenssteuergesetz abschließend aufgezählt sind. Dazu zählen zum Beispiel Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Ärzte oder Tierärzte. Das Gesetz schließt auch „ähnliche Berufe“ mit ein, so dass zum Beispiel bei den medizinischen Fachberufen auch Masseure oder Ergotherapeuten freie Berufe ausüben.

Stellt die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund das Vorliegen einer Scheinselbständigkeit fest, so tritt ab Aufnahme der Tätigkeit auch die Sozialversicherungspflicht ein. Der Auftraggeber/Arbeitnehmer ist dann verpflichtet, die ausstehenden Arbeitgeber – und Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung rückwirkend zu zahlen.

All diese Freiberufler sind nicht gewerbesteuerpflichtig, sie müssen die Ausübung ihres Berufes also auch nicht beim Gewerbeamt anmelden. Allerdings sind diese Freiberufler gegebenenfalls umsatz- und einkommenssteuerpflichtig, was allerdings auch von gewissen Verdienstgrenzen abhängt.

Ein freier Mitarbeiter hingegen – also ein Freelancer – ist in der Regel gewerblich tätig, muss sein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden und unter Umständen auch die Gewerbesteuer zahlen.

Ob man gewerblich oder freiberuflich tätig ist, entscheidet das Finanzamt. Denn egal, welche selbstständige Tätigkeit man aufnimmt, es ist immer eine Anmeldung beim Finanzamt erforderlich.

Arbeitsvertrag - Freie Mitarbeit:

Was ist ein freier Mitarbeiter?
Was sind die Vorteile eines Freelancers?
Was sind die Vor- und Nachteile für Auftraggeber?
Was ist Scheinselbständigkeit?
Wann liegt eine Scheinselbständigkeit vor?
Was sind die Konsequenzen einer Scheinselbständigkeit?
Was ist ein Werkvertrag?
Was ist ein Dienstvertrag?
Was sind die Pflichten des Auftragnehmers (auch Unternehmer genannt)?
Was sind die Pflichten des Auftraggebers (auch Besteller genannt)?