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Was ist ein Dienstvertrag?

Bei einem Dienstvertrag hingegen spielt lediglich die Dienstleistung an sich eine Rolle, nicht hingegen das Ergebnis. Dienstverträge stellen zum Beispiel die Rechtsverhältnisse zwischen einem Mandanten und einem Rechtsanwalt dar oder solche zwischen einem Patienten und einem Arzt.

Der Rechtsanwalt schuldet nicht den Erfolg, dass er den Prozess auch gewinnt, sondern nur, dass er die Interessen des Mandanten vor Gericht bestmöglich vertritt. Der Arzt schuldet nicht, dass er den Patienten von dessen Krankheit befreit und heilt; er schuldet lediglich eine ärztliche Behandlung.

Bei Dienstverträgen - dazu gehören nämlich auch Arbeitsverträge - ist es durchaus üblich, dass der Dienstnehmer ein Angestellter oder Arbeiter ist. Doch wie auch bei den eben genannten Ärzten und Rechtsanwälten als auch bei Künstlern oder Dozenten können die Dienstnehmer natürlich auch selbstständig tätig sein.

Die Bezahlung der Tätigkeit ist davon abhängig, dass die Leistung überhaupt erbracht wird – eine „Schlechterfüllung“, die wie bei einem Werkvertrag nur zur Teilzahlung berechtigt, gibt es nicht. In einem solchem Fall, wenn der Rechtsanwalt zum Beispiel eine Pflicht verletzt, weil er eine Frist versäumt hat, dann kann eventuell ein späterer Anspruch auf Schadensersatz für den Dienstgeber/Auftraggeber bestehen. Die Vergütung erfolgt bei den selbstständigen Dienstnehmern in der Regel auf Stundenbasis oder nach der Honorarverordnung bei den Ärzten und Rechtsanwälten.

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