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Was ist eine betriebsbedingte Kündigung?

Bei einer betriebsbedingten Kündigung stehen betriebliche Gründe der Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers entgegen. Dies ist z. B. der Fall, wenn eine Abteilung schließt oder das Unternehmen aufgrund von Insolvenz stillgelegt wird. Es müssen vier Kriterien vorliegen, um eine gerechtfertigte betriebsbedingte Kündigung anzunehmen: Zunächst müssen betriebliche Erfordernisse vorliegen, die dazu führen, dass der Bedarf an Arbeitsleistung geringer wird. Weiter darf es keine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung ggf. auch an einem anderen Arbeitsplatz geben, d. h. die Kündigung muss dringlich sein. Auch hier muss eine Interessensabwägung vorgenommen werden, bei der die Interessen des Arbeitgebers zu überwiegen haben. Zuletzt darf der Arbeitgeber keine Fehler bei der Sozialauswahl machen. Dies betrifft Fälle, in denen der Arbeitgeber sich zwischen mehreren Kündigungskandidaten entscheiden muss. Dann hat er soziale Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Diesem Prinzip folgend dürfen nur solche Arbeitnehmer gekündigt werden, die am wenigsten schutzbedürftig sind.

Ordentliche Kündigung Arbeitsverhältnis

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