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Was ist eine krankheitsbedingte Kündigung?

Die krankheitsbedingte Kündigung ist der wichtigste Unterfall der personenbedingten Kündigung. Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer kündigen, während dieser krank ist. Allerdings sind drei Kriterien erforderlich, um eine krankheitsbedingte Kündigung zu rechtfertigen. Demzufolge müssen zum einen bei der Kündigung eine negative Gesundheitsprognose vorliegen, d. h. es bedarf Tatsachen, weitere Krankheiten des Arbeitnehmers in dem bisherigen Umfang prognostizieren. Des Weiteren muss feststehen, dass die Fehlzeiten des Arbeitnehmers zu einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen oder betrieblichen Interessen des Arbeitgebers führen. Zuletzt ist eine Interessensabwägung zugunsten des Arbeitgebers vorzunehmen, in der die oben aufgeführten Interessen gegeneinander abgewogen werden. Um die Kündigung zu rechtfertigen, muss dann das betriebliche bzw. wirtschaftliche Risiko des Arbeitgebers überwiegen.

Es gibt unterschiedliche Fallkonstellationen: häufige Kurzerkrankung, dauernde Arbeitsunfähigkeit, langandauernde Krankheit, krankheitsbedingte Arbeitsminderung.

Ordentliche Kündigung Arbeitsverhältnis

Arbeitsvertrag - Kündigung:

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