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Was gehört zu den Fortbildungsangaben?

Viele Arbeitnehmer besuchen innerhalb ihres Angestelltenverhältnisses betriebliche Fortbildungen, die für die Bewältigung der Aufgaben eine hilfreiche Stütze sein können. Sollte der Arbeitnehmer im Rahmen des Arbeitsverhältnisses also bestimmte Fortbildungen besucht haben, so sind diese bestenfalls auch im Arbeitszeugnis zu erwähnen. Nennen Sie dabei in jede Fall Dauer, Art und Träger der Fortbildung. NICHT dazu zählen Weiterbildungen, die der Arbeitnehmer aus einem privaten Interesse und nicht im Rahmen des Arbeitsverhältnisses absolviert hat. Ein abendlicher Englischkurs an der Volkshochschule ist also nicht zu erwähnen. Es sei denn, er war für die Erfüllung der arbeitsvertraglichen Aufgaben notwendig und wurde vom Arbeitgeber unterstützt, beispielsweise durch Freistellung von der Arbeit für den Besuch der Kurse oder durch Übernahme der Kosten. Ausschlaggebend für die Unterscheidung, ob die Fortbildung in das Arbeitszeugnis gehört oder nicht, ist die Frage, ob sie aus privatem Interesse oder aus Arbeitgeberinteresse erfolgt ist und vorwiegend für die Erfüllung der Aufgaben aus dem Arbeitsverhältnis notwendig war.

Beispiele:
- Gabelstaplerschein bei Lagermitarbeitern
- SAP Zertifikat bei Personalern oder Angestellten der Logistik, Finanzbuchhaltung etc.
- Fortbildung Kassensystem bei Kassenpersonal
- verschiedene Managementkurse bei angehenden Führungskräften (Rhetorik, Präsentation u. ä.)

Arbeitsvertrag
Arbeitszeugnis
Beendigung eines Arbeitsverhältnisses

Arbeitszeugnis - Aufbau und Inhalt:

Wie ist ein Arbeitszeugnis aufgebaut?
Was gehört zu den Personenangaben?
Was gehört zur Beschreibung des Werdegangs?
Was gehört in die Unternehmensbeschreibung?
Was gehört zur Tätigkeitsbeschreibung?
Was sind herauszuhebende Kenntnisse und Fertigkeiten?
Was gehört zur Leistungsbeurteilung?
Was sind herausragende Leistungen?
Was gehört zur Verhaltensbeurteilung?
Was gehört zum Führungsverhalten?