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Darf der Arbeitgeber sich beim Unterschreiben vertreten lassen?

Wir kennen sie alle, die vielbeschäftigten Arbeitgeber. Es kann vorkommen, dass ein Arbeitgeber einmal keine Zeit hat, das Arbeitszeugnis selbst zu unterschreiben. Das ist soweit gar kein Problem. In solchen Fällen darf eine angestellte Person als Vertreter des Arbeitgebers an seiner Stelle das Zeugnis unterschreiben. Wichtig ist aber, dass die Vertretungsmacht, mit der das Zeugnis unterschrieben wird, erkennbar ist. Dies kennzeichnet man mit i. V. (in Vertretung). Es ist außerdem deutlich zu machen, dass der unterzeichnende Vertreter gegenüber dem Zeugnisempfänger weisungsbefugt oder ranghöher ist. Dazu gibt man die Stellenbezeichnung an. Denn auch hier gilt natürlich der Grundsatz, dass der Unterzeichner höherstehend sein muss als der Zeugnisempfänger. Es reicht daher nicht aus, dass der Vertreter nur seine Prokura neben seiner Unterschrift mit „ppa.“ kenntlich macht. Daraus gehen schließlich noch keine hierarchischen Verhältnisse hervor

Arbeitsvertrag
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Arbeitszeugnis - Unterschrift:

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