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Was gehört in die Wohnungsgeberbestätigung?

Die Wohnungsgeberbestätigung besteht gemäß § 19 Abs. 3 Bundesmeldegesetzes (BMG) aus vier Pflichtbestandteilen.

Anzugeben ist erstens, und das wird sie jetzt nicht sonderlich überraschen, der vollständige Name und die vollständige Anschrift des Wohnungsgebers.

Zweitens ist die Art des meldepflichtigen Vorgangs sowie das dazugehörige Datum anzugeben. Es muss also beschrieben werden, ob die meldepflichtige Person ein- oder ausgezogen ist, und an welchem Tag dies geschehen ist. Ausschlaggebend für die Bestimmung des Datums ist dabei nicht etwa der Beginn oder das Ende des Mietvertrages (bze. der Tag des Vertragsschlusses bei einem Haus-/Wohnungskauf), sondern der tatsächliche Tag des Ein-/Auszugs. Also ab wann die meldepflichtige Person wirklich unter der Anschrift zu erreichen ist. Dieses Datum wird für gewöhnlich von der meldepflichtigen Person zu bestimmen sein.

Als dritte Pflichtangabe muss die Wohnungsgeberbestätigung natürlich auch die Anschrift der Wohnung enthalten. Handelt es sich um Mehrfamilienhäuser oder Doppelhaushälften, in welchen mehrere Mietparteien unter der selben Adresse anzufinden sind, so sollte die Bescheinigung auch Informationen zur genauen Lage der Wohnung enthalten. Dies kann beispielsweise durch Angabe einer Wohnungsnummer, der Beschreibung "3. OG mitte", "DHH rechts" oder andere weiterführende Informationen geschehen, die dabei helfen die Wohnung zu bestimmen ("SF rechts, 4. Etage, links").

Zu guter Letzt gehören in die Vermieterbescheinigung selbstverständlich die Namen (vollständige Vor- und Zunamen) aller Personen, die sich unter der Adresse der Wohnung melden möchten.

Wohnungsgeberbestätigung-Vermieterbescheinigung

Wohnungsgeberbestätigung - Allgemeines:

Was ist eine Wohnungsgeberbestätigung?
Wer erstellt die Wohnungsgeberbestätigung?