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Welche Meldepflichten habe ich?

Bei einem Wechsel des Wohnsitzes innerhalb Deutschlands, müssen Sie sich gemäß § 17 Abs. 1 Bundesmeldegesetz (BMG) innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug in die neue Wohnung bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Unter Einzug ist dabei das tatsächliche Einzugsdatum zu verstehen, also der Tag, ab dem Sie dauerhaft in Ihren neuen eigenen vier Wänden anzutreffen sind. Selbst wenn Ihr neuer Mietvertrag schon am 1. Juli beginnt, kann Ihr tatsächlicher Einzug auch weit später sein, beispielsweise, weil Sie sich noch Zeit lassen möchten die neue Wohnung vollständig einzurichten.

Eine Abmeldung des Wohnsitzes beim Einwohnermeldeamt ist nur notwendig, wenn Sie keine neue Wohnung im Inland beziehen. Das sagt § 17 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG). Auch hierbei gilt die Zwei-Wochen-Frist. Frühestens kann man sich allerdings eine Woche vor dem Auszug abmelden. Wie bei einer Ummeldung bei einem Umzug im Inland, gilt auch beim Auszug das tatsächliche Auszugsdatum und nicht etwa das Ende des Mietvertrages. Also der Tag, ab welchem Sie dauerhaft einen neuen Wohnsitz im Ausland haben.

Haben Sie Kinder? Dann interessiert Sie vielleicht § 17 Abs. 3 Bundesmeldegesetz (BMG). Die Meldepflicht obliegt bei Kindern bis zum 16. Lebensjahr nämlich denjenigen Personen, in deren Wohnung die Kinder ein-/ausziehen. Ferner gilt: "Neugeborene, die im Inland geboren wurden, sind nur anzumelden, wenn sie in eine andere Wohnung als die der Eltern oder der Mutter aufgenommen werden."

Sind Sie Betreuer oder Pfleger einer volljährigen Person und sind berechtigt über ihren Aufenthalt zu bestimmen? Dann obliegt Ihnen die Pflicht zur An- oder Abmeldung.

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