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Ihre persönliche Checkliste für den Hauskauf

Das richtige Haus finden

Es ist nicht einfach, das richtige Haus zu finden. Aber das wussten Sie sicher bereits. Bevor Sie also an Verträge, Finanzierung und das richtige Umzugsunternehmen denken, sollten Sie sich Gedanken über Anforderungen und Wünsche an Ihr neues Heim machen. Entwerfen Sie eine Liste und halten Sie fest, was Ihnen besonders wichtig ist. Doch machen Sie sich auch bewusst, dass ein Hauskauf niemals ohne Kompromisse abläuft. Fragen Sie sich:

• Wie groß soll das Grundstück sein?
• Und wie groß die Wohnfläche?
• Lage: Besser in Stadtnähe oder doch auf dem Land?
• Wie viel darf es kosten?
• Sonderwünsche? – Kamin, Garage, Gästebad?

Und sollten Sie auch nach langem Suchen das passende Haus nicht gefunden haben, dann bauen Sie es sich doch: Bauen oder Kaufen – Das ist hier die Frage.

Das richtige Haus besichtigen

Sie glauben das richtige Haus für sich und Ihre Familie gefunden zu haben. Dann besichtigen Sie es – alle zusammen. Denn nur so können Sie sicher sein, dass sich später auch jeder wohl darin fühlt. Und wenn Sie sich nicht sofort sicher sind, dann vereinbaren Sie einen zweiten (oder dritten) Termin. Es ist schließlich eine wichtige Entscheidung. Achten Sie bei der Begehung auf jeden Fall auf eventuelle Renovierungen, die vorgenommen werden müssen und berücksichtigen Sie diese in Ihrem Finanzplan. Apropos Finanzplan:

Das Haus finanzieren

Haben Sie das richtige Objekt gefunden, dann klären Sie die Finanzierung. In den wenigsten Fällen ist dies aus Eigenmitteln möglich. Und das muss es auch nicht. Der Markt an Baufinanzierern ist groß, verschaffen Sie sich also einen Überblick. Banken und staatliche Förderungen erleichtern den Weg zum Eigenheim, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen: Ein regelmäßiges Einkommen des volljährigen Kreditnehmers ist in jedem Fall unerlässlich. Hier finden Sie die 10 Dinge, die Sie über Baufinanzierung wissen sollten.

Das Haus begutachten

Bevor Sie Nägel mit Köpfen machen, denken Sie darüber nach, einen Gutachter zu bestellen, der Ihre zukünftige Immobilie noch einmal auf Herz und Nieren prüft. Etwaige Mängel, zum Beispiel an der Bausubstanz, können so zu einer Kaufpreisminderung führen. Die Kosten für den Gutachter trägt in der Regel der Käufer; er kann diese aber später steuerlich geltend machen.

Endspurt – Die notarielle Beurkundung

Sie haben das richtige Haus gefunden, die Finanzierung geklärt und wollen endlich die Verträge unterschreiben. Dann nehmen Sie Kontakt mit einem Notar auf. In Deutschland ist ein Immobilienverkauf nur zulässig, wenn er notariell beurkundet wird. Der Notar wird die notwendigen Unterlagen an das Finanzamt übermitteln und wenn Sie den Kaufpreis gezahlt und die Grunderwerbsteuer bezahlt haben, sowie die örtliche Gemeinde auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet, dann veranlasst er alle notwendigen Eintragungen ins Grundbuch. Im Einzelfall können weitere Voraussetzungen hinzukommen.

Und so läuft der Immobilienkauf ab.

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