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02.12.2014

Keine freie Ortswahl bei Schülerpraktikum

Betriebspraktikum für Berliner Schüler grundsätzlich in Berlin

Das Verwaltungsgericht Berlin entschied im Eilverfahren, dass das in der 9. Klasse vorgesehene Praktikum grundsätzlich in einem Berliner Unternehmen durchzuführen sei.

Möchte ein Berliner Schüler das schulische Betriebspraktikum in Niedersachen absolvieren und den Kontakt zur ihn betreuenden Lehrkraft mittels Skype aufrechterhalten, so sei nach Auffassung des VG Berlin keine ausreichende Betreuung durch die Lehrkraft möglich (Beschl. v. 27. November 2014 - Az. VG 3 L 1071.14). Die Kommunikation via Skype sei weit weniger intensiv und informativ als ein persönliches Gespräch oder direkter Besuch im Praktikumsbetrieb. Ein angemessener Kontakt zwischen Schüler und Lehrer/-in könne mit Hilfe von Skype nicht gewährleistet werden. Ausnahmen für ein nicht ortsgebundenes Praktikum sind nach den anzuwendenden Ausführungsvorschriften nur für Praktika im angrenzenden Brandenburg möglich. Diese Regelungen seien nach Ansicht der 3. Kammer nicht zu beanstanden.


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